Archive für Mai 2009

Idyllischer Königssee

Berlin, Hamburg, New York, London, Paris, Lissabon, Biarritz, Kapstadt und sogar Fürstenfeld – alle diese Orte sind mir ein Begriff. Berchtesgaden, Königssee oder Watzmann kann ich sogar geografisch Bayern zuordnen. Aber “Kehlstein” und “Eagles Nest” – keine Ahnung. Schönau, Ramsau, Bischofswiesen, Marktschellenberg – nie gehört.

Zum Skilaufen fährt man nach Samnaun, Ischgl, Kitzbühel, Schladming, St. Moritz und in die Dolomiten.  Für Wanderurlaube wählt man Madeira, Südtirol oder den Dachstein. Badetage verbringt man am Chiemsee, am Starnberger See oder am Gardasee. Aber am Schönsten ist es in einem Wellness Ressort mit einem warmen Aussenbecken.

Heute kenne ich vieles in und um Berchtesgaden, aber noch immer nicht alles. Kaum bin ich der Ansicht alle Berge namentlich verinnerlicht und optisch realisiert zu haben, bringen Sie mich von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet von Neuem ins Grübeln. Ich entdecke bei jedem Besuch für mich unerforschtes, ungewöhnliches und interessantes. Einen ganz besonderen Reiz übt der legendäre Königssee aus – für mich einer der schönsten und faszinierendsten Bergseen.
Massen von Menschen stehen am Bootssteg an, um per Elektroboot und Echo hörend auf die Insel St. Bartholomä zu gelangen. Es scheinen genau jene Touristen zu sein, die noch am Vortag dicht gedrängt durch die engen Gassen Salzburgs bummelten um sich mit Mozart-Kitsch einzudecken. Nun muss es auch noch ein edelweißverzierter Spazierstock oder ein Hutanstecker mit Watzmannmotiv sein. Der ländliche Alpenramsch, von dem man entlang der Strasse bis zum Ufer des Sees begleitet wird, steht dem barocken Trödel der Mozartstadt in nichts nach.
Majestätisch, rätselhaft und mystisch liegt er nun vor mir, dieser unergründliche See mit seinen angeblich unerforschten Tiefen. Fast karibisch kommt er mir vor mit dem türkisblauen Wasser, in dem sich wie inszeniert und ganz Alpenidylle, die bizarren Felswände des Ufers spiegeln.

Auf dem Fußweg zum Malerwinkel – einer Plattform mit einer millionenfach fotografisch festgehaltenen pittoresken Aussicht auf den See – biegt man ab vom Touristenpfad in ein lichtes Wäldchen. Am Ende des Weges befindet sich ein Felsvorsprung. Hier blickt man hinunter auf das glasklare Wasser. Die Tiefe kann man nicht erahnen. Ein paar Leute haben diesen Teil des Sees als Badeplatz erkoren, sonnen sich sitzend auf den Felsen, klettern behände hinunter und steigen in das maximal 18 Grad kalte aber garantiert saubere Wasser. Für Sonnenbadetage von morgens bis abends ist dieser “Strand” nicht geeignet. Man springt ins Wasser, schwimmt ein paar Minuten, trocknet sich ab, wärmt sich anschließend kurz an der Sonne auf. Danach macht man sich frisch erholt auf den Weg zur Arbeit oder bricht zu einer Wanderung auf. An Strandbad mit Liegwiese und warmen Wasser gewöhnte, vor unbekannten Tiefen ängstliche Großstädterin möchte ich mir vor den Einheimnischen keine Blöße geben. Ich tauche ein in das ungetrübte Nass. Ob es die Kälte oder die Angst sind, die mir die Brust zuschnüren? Tapfer schwimme ich weiter in die Ungewissheit. Kälte und Beklemmung weichen bald einem Gefühl von herrlicher Freiheit, Wärme durchströmt mich. Stolz schwimme ich weiter, gefangen von der mystischen Bergseeatmosphäre. Ich beobachte die an mir in der Ferne lautlos vorbei gleitenden Elektroboote, höre die Töne eines Horns und lausche auf die Antwort des Echos.
“Nach einem Bad im Königssee“, hatte mir eine Einheimische verraten, „kann man extreme Hitze besser vertragen, man schwitzt nicht, ist immer leicht gekühlt, eine natürliche Aircondition sozusagen“.

Seit jenem Badetag kommt mir jedes Strandbad banal vor. Stets bin ich auf der Suche nach einem klarem Bergsee, in Erinnerung an einen märchenhaften Badetag in diesem geheimnisvollen See am Fuße des Watzmanns. Ihn fernab allen Tourismustrubels und doch mittendrin erlebt zu haben, erfüllt mich immer wieder mit einer besonderen Freude.


© by Isabella Pozarnik

WatzmannAktiv

Das Sommerangebot der WatzmannAktiv  Gastgeber hat begonnen.
Sie erleben - ihr Gastgeber bezahlt für ihre Aktivität!
Ihr Link zum WatzmannAktiv in 83471 Schönau am Königssee
http://www.watzmann-aktiv.de/wcms/bin/Server.dll?Article?ID=17&Session=1-h1HC1MXk-0-IP

WatzmannAktiv

 

Portal für eine moderne Gästebetreuung in Schönau am Königssee

 

Schönau am Königssee. Was mit der Masterthesis „Wettbewerbsfaktor Gästebetreuung“ im Jahre 2007 im Zuge des MIM Lehrgangs an der SMBS Universität Salzburg begann, ist seit 6. Januar 2009 eine vom Tourismusverein Schönau, von Tourist Info Königsee und verschiedenen Gastgebern geförderte und von Gästen der Region Schönau gern genutzte Plattform für eine ganzjährige, optimale Gästebetreuung. „Gäste wünschen Vollbetreuung“ ohne Aufpreis“ beteuert

Alex Baschek, Leiter Tourist Info Königssee

 

Hinter „WatzmannAktiv“ steht Hans Rechler, MIM, MBA, mit Studienaufenthalten in der Schweiz, in England, Kanada und China. Er ist Firmengründer von TeamWatzmann mit Firmensitz in Schönau am Königssee und blickt zurück auf fünf Jahre Erfahrung in der Durchführung von authentischer, glaubwürdiger und zur Region passender Gästebetreuung mit jährlich mehr als 10.000 Besuchern.

Aufgrund der Ideologie von Hans Rechler, die oft aufwandreiche Betreuung der Gäste durch den Gastgeber zu kompensieren, die  Bündelung der Betten in eine kostengünstige Betreuung umzuwandeln und statt Konkurrenzkampf zwischen den Gastgeber eine Vernetzung zu schaffen, konnte man mit WatzmannAktiv bereits in kurzer Zeit sehbare Erfolge verzeichnen.

 

Mit WatzmannAktiv werden die Wünsche der Gäste mit den Zielen der Region vereint.

Der Vermieter hat die Möglichkeit ohne Eigenaufwand kostengünstige Zusatzleistungen anzubieten und somit seine Auslastung zu steigern. Der Gast erhält ein „All-inklusive-Paket“ das zusätzlich Kontakt zu anderen Urlaubern herstellt, was insbesondere bei Kindern ein Wohlbefinden und einen Wiederholungseffekt erzielt.

 

Hans Rechler resummiert: Die Region selber profitiert von der höheren Auslastung, auch durch die wiederkommenden Gäste und die Mundpropaganda dieser Zielgruppe. Die Nahversorgung und Infrastruktur in den Orten werden gesichert, die Mitarbeiter-Fluktuation durch Ganz-Jahresstellungen eingedämmt. Ein besserer Verkaufserlös auf vielen Ebenen bringt Vorteile, von der Qualität der Lehrlings-Ausbildung bis zur Erhöhung der Eigenkapitalbasis der beteiligten Unternehmen. Zudem könnte man der scheinbar übermächtigen Konkurrenz so die Stirn bieten.

 

Informationen zu WatzmannAktiv finden Sie unter  oder  www.watzmann-aktiv.de

oder Tel. +49 (0)8654-3314

 

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